Wie steht es um die Qualität der deutschen Trainer? Eine Meinung unseres Fantasy Fußball Experten Tim.

Trendsetter im Fußball

Trendsetter im Fußball zu sein, scheint den Deutschen im Blute zu liegen. Was früher die Diziplin, später die Torhüter und dann die Jugendarbeit war, scheint nun der deutschsprachige Trainer zu werden.

Viele Länder haben erstklassige Trainer hervorgebracht, Trainer wie Sir Alex Ferguson (gute Besserung aus unserer Redaktion), Mourinho, Ancelotti, Arsene Wenger oder eben auch Ottmar Hitzfeld oder Jupp Heynckes. Angeführt vom einem Spanier (Pep Guardiola) entwickelt sich aber in den letzten Jahren ein neues Trainerbewusstsein und wie bereits in dem Titel erkenntlich scheinen die Deutschen hier Vorreiter zu sein.

In vielen Ligen scheint es verpönt zu sein, jungen bzw. unerfahrenen Trainern eine Chance zu geben und eine Profimannschaft anzuvertrauen. Gerade der Alterschnitt in der “besten Liga der Welt”, der englischen PremierLeague kann ein Lied davon singen. Hier steht wohl einzig Eddie Howe (Trainer Bournemouth, 40 Jahre alt, für Englands zukünftige Trainerhoffnung). In “Football Germany” geht man aber seit Kurzem (2-3 Jahre) einen deutlich anderen Weg. Meiner Meinung nach den Weg in die Zukunft. Dieses Erfolgsmodell sorgt nun auch im Ausland für Aufsehen und deutsche Trainer sind so gefragt wie noch nie.

Qualität deutscher Trainer

Aber sind sich die deutschen Vereine eigentlich der Qualität ihrer Trainer bewusst? Mich erschrickt das Handeln einiger Vereine in letzter Zeit, wo sehr gute Trainer meiner Meinung nach zu leicht gehen gelassen werden. Dass sportlicher Misserfolg zuerst am Trainer festgemacht wird, ist altbekannt und nichts Neues im “Geschäft Fußball”. Der Trainer bleibt die leichteste Personalveränderung mit der größten Auswirkung. Neuerdings wird eben aber auch der Erfolg einer Mannschaft oder eines Konzepts dem Trainer zugeschobenen, was zu einer veränderten Wahrnehmung führt.

Was ist ein Fantasy Fußball Manager?

Borussia Dortmund und Thomas Tuchel

Das Beispiel Borussia Dortmund und die Entlassung Thomas Tuchels war ein erstes Signal, nun setzt RB Leipzig ein zweites, indem es Ralph Hasenhüttl gehen lässt. Meiner Meinung nach wird sich diese Situation zu einem ähnlichen Boomerang entwickeln wie die Entlassung Tuchels für Dortmund. Wie kann ein Konzept von solchen Trainern, das bewiesenermaßen funktioniert, so schnell “vergessen” werden.

Fangen wir von vorne an und orientieren wir uns an den deutschsprachigen Trainern die für Furore gesorgt haben, dabei orientieren wir uns an den etwas unerfahrenen Trainern, die im Gegensatz zu Heynckes und Hitzfeld noch etwas beweisen müssen.

Jürgen Klinsmann, Yogi Löw und Jürgen Klopp

Der Trainer, der das Gesicht des neuen deutschen Erfolgs trägt, ist wohl Jürgen Klopp. Kaum einer steht so sehr für Erfolg, Identifikation und Angriffsfußball wie er. Aber auch unserer Bundestrainer Jogi Löw ist in diesem Atemzug zu nennen. Vielleicht ist sogar dessen Vorgänger Jürgen Klinsmann derjenige, der den Stein ins Rollen brachte, ohne selbst dabei eine allzugroße Bedeutung zu erlangen.

Nach Klopp und Löw kam aber trotzdem noch eine kleine Pause, bevor Tuchel mit Mainz, Weinzierl mit Augsburg oder auch Hasenhüttl mit Ingolstadt sehr ansehnlichen Erfolg hatten.

Im nächsten Schritt bekamen Kovac, Nagelsmann und Wagner eine Chance, die beide mehr als eindrucksvoll nutzten, während Weinzierl seinen Erfolg bei Augsburg nicht bestätigen konnte. Trainer wie Stendel bei Hannover, Hannes Wolf bei Stuttgart, Baum bei Augsburg erhielten eine Chance ihre Vision vom Fußball eine Profimannschaft näherzubringen. Ja nicht alle schlugen ein, aber doch sehr viele konnten ihre Idee etablieren. Wenn wir einen Blick auf die deutsprachigen Trainer werfen, wird eines schnell klar. Alle haben ihre eigene Idee vom Fußball.


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Eine eigene Idee von Fußball

Sei es Florian Kohlfeldt in Bremen, Sandro Schwarz in Mainz, Heiko Herrlich in Leverkusen + alle oben genannten, sie bewegen etwas. An der Spitze der in Deutschland tätigen Trainer dieser jungen und wilden Generation stehen wohl Julian Nagelsmann und Domenico Tedesco. Logischerweise gehört auch Kovac dazu und er wird beweisen können, was er mit einem ganz anderen Budget in der Lage ist zu leisten.

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Sollte Hasenhüttl nach seinem überraschenden Aus aber auch ins Ausland wechseln, so findet er sich dort nicht alleine wieder: David Wagner bei Huddersfield, Marco Rose bei Salzburg (oder sogar nun bei Leipzig), Thomas Tuchel sehr wahrscheinlich bei Paris St. Germain oder Arsenal und natürlich “the normal one” Jürgen Klopp bei Liverpool.

Die Marke “Made in Germany”

Die Marke “Made in Germany” setzt bei Fußballtrainern den nächsten Trend und läutet eine neue Ära ein. Fußball wird neu gelernt und wir bewegen uns sehr weit oben auf der Welle.

Für mich daher umso unverständlicher, warum Leipzig mit Hasenhüttl einen der “etablierten jungen Wilden” gehen lässt. Für mich ist er einer der besten Trainer überhaupt auf dem Markt, mit einer klaren Idee vom Fußball den er spielen will und die er transportieren kann. Wenn man jungen Trainern eine Chance gibt etwas aufzubauen, sollte man das Risko nicht nur kurzfristig sondern eben langfristig meiner Meinung nach eingehen. Ein Schritt den der HSV sich zum Beispiel in der Vergangenheit nicht getraut hat und der sich dann eben auch schlussendlich in dem Abstieg sich niedergeschlagen hat.

Euer Tim

Was haltet ihr von der Vertragsverlängerung für Jogi Löw? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! Auf dem 11HeroesDE Twitter Channel und in unserer Discord Fantasy Fussball Community kannst du mit unseren Experten fachsimpeln!